Raumwelten lädt in diesem Jahr vom 22. bis 25. November die Kreativszene und Unternehmen ein, die Schnittstellen zwischen Szenografie, Architektur und Medien zu erleben. Vor und nach der FAMAB AWARD-Preisverleihung profitieren die Gäste von FAMAB und Raumwelten von inspirierenden Case-Studies, spannenden Keynotes sowie Workshops mit erstklassigen nationalen und internationalen Referenten. Hier treffen visionäre Architektur auf Markenkommunikation, digitale Medien auf Live-Kommunikation sowie Messe- und Museumsgestaltung. Aktuelle Trends der Branche und praxisnahe Expertentipps machen Raumwelten zum Branchenhighlight im Bereich Kommunikation im Raum. Der Raumwelten-Pavillon „Lichtwolke“ lädt auch in diesem Jahr zum Networken und Socializing ein.

Raumwelten richtet sich an Gestalter, Agenturen, Architekten, Szenografen, Kommunikationsberater, Medienschaffende, Museumsleiter, Messebauer, Agenturen sowie Entscheider und Auftraggeber aus der Wirtschaft.

Katalog 2017

Panels

Raumwelten Panels

 

Das Herzstück des Raumwelten-Kongresses sind unsere fünf Panels, die sich aus verschiedenen Perspektiven dem Raumwelten-Motto „Ordnung! Transformation räumlich gestalten und inszenieren“ widmen. Unsere Kuratoren Veit Haug, Dr. Petra Kiedaisch, Roman Passarge, Jean-Louis Vidière und Prof. Tobias Wallisser haben in ihren Panels hochkarätige Referenten versammelt. Mehr Information zu den diesjährigen Raumwelten-Kuratoren finden Sie hier.

>> Panel 1: Arbeitswelten – New Order (Donnerstag, 23. November, 10:30-12:30 Uhr)

New Order 

Kurator: Veit Haug

Raumwelten Kongress / Panel 1 / Donnerstag, 23. November, 10:30-12:30 Uhr

Arbeitswelten erfahren derzeit eine fundamentale Neuordnung. Unternehmen sind gehalten, immer schneller und organischer auf aktuelle Veränderungen zu reagieren: technologische Neuerungen, knappe Ressourcen, globale Märkte oder den „War for Talents“. Digitalisierung, Entrepreneurship, Open Innovation und agile Managementmethoden sind Teil der neuen Unternehmenskultur, die Prozesse, Organisation, Kommunikation und letztendlich auch die Arbeitsräume grundlegend verändern wird. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in den zunehmend automatisierten Produktionsabläufen bedeutet ebenfalls völlig neue Anforderungen an die räumliche Beschaffenheit. Wie können in den veränderten Unternehmen mit neuen Arbeitsformen, Räume qualitätsvoll inszeniert werden? Welche Möglichkeiten bieten intelligente technische Systeme für die Gestaltung der Arbeitswelten? Wie passen der Trend zur Granulierung in dezentrale, vernetzte Einheiten und der Neubau solitärer Unternehmenszentralen zusammen? Wann und wie kommt eigentlich endlich wieder Ruhe und Ordnung in das transformative Chaos?

Das Panel „New Order“ diskutiert aktuelle und zukünftige Entwicklungen und zeigt gut gestaltete, intelligente Raumproduktionen und Produktionsräume.

Raphael Gielgen (Vitra) & Jens Kenserski (pulsmacher GmbH): Future Work? Wir leben und arbeiten jetzt!

In den vergangenen 100 Jahren gab es in der Arbeitswelt nicht im Ansatz einen Wandel mit dem Ausmaß und in der Geschwindigkeit, wie er momentan stattfindet. Dieses Phänomen ist nicht auf bestimmte Märkte oder Länder begrenzt. Es ist die vierte industrielle Revolution, die global die Agenda der Arbeit bestimmt.

Die Schnelligkeit, die Reichweite und die systemische Wirkung mit der die Welt am Fortschritt arbeitet und Durchbrüche erzielt, waren in der Vergangenheit nicht möglich. Dies geschieht exponentiell und nicht linear und betrifft jeden Industriezweig. Die Auswirkungen sind vielfältig und nicht vorhersehbar. Dank neuer Technologien entstehen neue Produkte und Dienstleistungen und es entstehen neue Geschäftsmodelle.

Doch was bedeutet das für unser tägliches Arbeiten? Was für die neuen Bürowelten? Wie kann uns Technologie dabei helfen? Müssen wir uns verändern? Was wird aus der ‚Work-Life-Balance‘?

Raphael Gielgen, verantwortlich für research und trendscouting bei Vitra, und Jens Kenserski, Geschäftsführer der pulsmacher GmbH, gehen bei diesem Vortrag in einen Diskurs und beleuchten diese Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie berichten sowohl von Best-practise Beispielen aus aller Welt als auch aus eigenen Erfahrungen.

Es geht bei all dem immer aber auch vor allem ums Jetzt. Denn wir leben und arbeiten genau jetzt – so it‘s all about now work.

www.vitra.com / www.pulsmacher.de

Referenten:

Raphael Gielgen, Head of Research & Trendscouting, Vitra AG

Raphael Gielgen hat beruflich die meiste Zeit damit verbracht, die „Orte“ der Arbeit ein wenig besser zu machen. Seine Neugierde für Architektur, Technologie und den gesellschaftlichen Wandel im Kontext der Arbeitswelten sind sein Treibstoff. Sein Aktionsradius führt ihn regelmäßig auf „Learning Journey“ rund um die Welt. Auf der Suche nach dem “Quellcode” für die Arbeitswelt von Morgen besucht er Universitäten, Unternehmen, Start-ups, Architekten und die Maker & Hacker Community.

 

 

 

 

 

Jens Kenserski, Managing Director, pulsmacher GmbH

Jens Kenserski hat 1999 gemeinsam mit Jochen Schroda die Kommunikationsagentur pulsmacher als echtes Start-up gegründet. Seit Beginn der Agenturtätigkeiten beschäftig er sich mit der Veränderung der Arbeitswelt und organsiert die eigene Agentur als agiles Projekt, das sich ständig runderneuert, seit Beginn 2017 im Pop-Up Office. Er arbeitet eng mit den unterschiedlichsten Künstlern weltweit zusammen und ist regelmäßiger Delegierter des Landes bei dem Cannes Festival of Creativity.

Dr. Anne Stenros (City of Helsinki): Cities on Transition -- From Competition to Complexity

Transition is a territory of cities in our times and in the future. We are facing decades of radical change in cities: new technologies, mobility, environmental challenges and new social forms, new work, and new emerging lifestyles. What are the transformative trends that will define the future of cities and how are we prepared for the future transitions?

www.hel.fi

Speaker:

Dr. Anne Stenros, Chief Design Officer, City of Helsinki

Dr. Anne Stenros is a leader on strategic design and creative leadership. She graduated as Master of Architecture from the University of Oulu and the University of California, Berkeley. She also has the doctorate in technology. She has acted as Managing Director of Design Forum Finland and the Executive Director of Hong Kong Design Centre. From 2005-2015, she was the Design Director at KONE Corporation. In 2016 she has been appointed as the Chief Design Officer of the city of Helsinki.

Albrecht Fischer (Robert Bosch GmbH): Workplace 4.0 → Changes in Bosch

Bosch durchläuft die größte Transformation in der Firmengeschichte. Digitalisierung, Connectivity, neue Geschäftsmodelle, neue Player im Wettbewerb, neue Märkte erfordern ein anderes Denken. Und dieses neue Denken braucht, produziert, erzwingt neue Arbeitswelten; raus aus dem Einzelsilo, raus aus dem Abteilungssilo, raus aus dem Bereichssilo. Wie können diese Welten aussehen?

www.bosch.com

Referent:

Albrecht Fischer, Direktor, Robert Bosch GmbH

>> Panel 2: Business – Von der Ordnung zur Anordnung (Donnerstag, 23. November, 14:00-16:00 Uhr)

Von der Ordnung zur Anordnung 

Kurator: Roman Passarge

Raumwelten Kongress / Panel 2 / Donnerstag, 23. November, 14:00 – 16:00 Uhr

Gegenwärtig erleben wir eine zunehmende Individualisierung, Digitalisierung und  Beschleunigung der Produktion und damit eine größere Produktvielfalt. Wie lässt sich diese Vielfalt übersichtlich und systematisch räumlich präsentieren, und was bedeutet in diesem Zusammenhang der Begriff „Ordnung“?

Eine weitere Fragestellung gilt dem Messestand: Trotz begrenzter Ausstellungsfläche stellen höhere Besucherzahlen und Beratungsquoten ein maßgebliches Ziel dar. Diese Aufgabe ist nicht leicht zu lösen, kann eine andere (An-)„Ordnung“ der Kommunikation im Raum hier helfen? Und wie sähe diese aus?

Das Panel sucht anhand von bereits realisierten Praxisbeispielen nach umsetzbaren Ansätzen und konkreten Lösungen.

© Hörmann

Kurt Ranger (Ranger Design): Hörmann Forum – Konsequenz als Unternehmens- und Gestaltungsprinzip

Das neue Hörmann Forum, das Ausstellungs- und Schulungszentrum des Marktführers für Türen, Tore und Antriebstechnik, wurde vor Kurzem eröffnet. Es informiert über alle Produktbereiche von Hörmann. Klare Raumstrukturen und interaktive Informationselemente führen durch die Produktgattungen: Industrietore, Garagentore, Sondertüren, Haustüren und Antriebstechnik. Vielseitige und komplexe inhaltliche Strukturen durch visuelle Durchgängigkeit in einem System zu ordnen, war die eigentliche Aufgabe der Gestalter. Touchscreens an allen Produkten ermöglichen mehrsprachige und interaktive Kommunikation mit verschiedenen Besuchergruppen. Hörmann präsentiert sich als weltweit aufgestelltes Familienunternehmen in der dritten und vierten Generation.

Die Geschichte des Familienunternehmens, seine Werte und die Unternehmenskultur sind Teil der innovativen Ausstellung. Diese kommuniziert über die Produktpräsentation hinaus auch tiefergehende Informationen zu Qualität, Sicherheit, Brandschutz, Logistik und innovativen Architekturen mit Türen und Toren. In einer dialogorientierten Entwicklung zwischen dem Unternehmer Thomas Hörmann, dem Unternehmen Hörmann, den Architekten Wannenmacher + Möller und Ranger Design wurden die architektonische und die innenarchitektonische Konzeption parallel entwickelt und realisiert.

www.ranger-design.com

 

Referent:

 

 

Kurt Ranger, Geschäftsführer, Ranger Design

Kurt Ranger ist Ausstellungsgestalter und Geschäftsführer von Ranger Design. Seit 1979 arbeitet er als freiberuflicher Designer und hat über 130 Museumseinrichtungen, Ausstellungen, Showrooms und zahlreiche andere Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft gestalterisch umgesetzt. Kurt Ranger gilt für viele Projektpartner als einer der besten deutschen Ausstellungsgestalter.

© Audi AG

Oliver Mack & Niko Hocke (macom GmbH): Digitale Transformation im Raum – Future Brand und Retail Spaces. Wie lassen sich Konzepte erfolgreich ausrollen und betreiben?

Digitale Medien, audiovisuelle Präsentationstechnologien und interaktive User Interfaces ermöglichen ganz neue und emotionale Möglichkeiten der Produkt- und Markeninszenierung am POS. So entsteht echte Kollaboration mit dem Kunden statt reiner Produktpräsentation. Dies kann die Beziehung von Kunde und Marke nachhaltig beeinflussen. Doch wie lassen sich digitale Konzepte auf ein gesamtes Store-Netz skalieren und ausrollen?

Kennen Sie das aus der Praxis? Sie haben erfolgreich ein neues Markenerlebnis-, Showroom- oder Retail-Konzept umgesetzt. Dabei haben Sie auch stark auf die Digitalisierung der Customer Journey gesetzt. Ihre Kunden und Besucher sind begeistert. Aufgrund der hohen Akzeptanz will Ihr Management das Konzept an andere Standorte und in weitere Märkte auszurollen. Und plötzlich müssen Sie sich neben Architektur, Kreation und Sonderinhalten mit Roll-Out-Konzepten, Service- und Betriebsmodellen, IT-Backend, Standardisierung und Business Cases beschäftigen.

Anhand von Best Practice-Beispielen von Audi, BMW und Nestlé und Lessons Learned erhalten Sie Handlungsempfehlungen, welche technischen und betrieblichen Ordnungsdimensionen bereits von Beginn an betrachtet werden müssen, um Ihre digitalen Store-Konzepte erfolgreich zu skalieren.

www.macom.de

www.macom-niyu.de

 

Referenten:

Oliver Mack, Geschäftsführer, macom GmbH

Oliver Mack ist Geschäftsführer der Stuttgarter macom GmbH. Er ist Experte für die digitale Transformation im Raum und verfügt über langjähriges interdisziplinäres Wissen im Technologiemanagement und -Consulting sowie im IT- und AV-Markt. Stationen seiner Laufbahn umfassen das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, den IT-Dienstleister GFT Technologies AG, den AV Systemintegrator ICT AG sowie den Displayhersteller eyevis GmbH.

 

 

 

 

 

Niko Hocke, Geschäftsführer, macomNIYU GmbH

Niko Hocke ist Gründer und Geschäftsführer der macomNIYU GmbH, einem technischen Planungsbüro in Berlin mit über 14 Jahren Know-how für die medientechnische Fachplanung bei Events und temporären Installationen. Herr Hocke ist Experte darin, komplexe Medien- und Visualisierungsfragen mit digitaler Präsentations-, Veranstaltungs- und Broadcasttechnologie umzusetzen. Mit seinem Team plant und koordiniert er die gesamte audiovisuelle Medientechnik sowie Akustik, IT und Licht für Messen, Events und temporäre Installationen im öffentlichen Raum. Seine langjährige Expertise in der Eventplanung fußt auf mehr als 500 weltweit erfolgreich umgesetzten Projekten

© ACTINCOMMON / STIHL 2017

Thomas Barnstedt (ACTINCOMMON): Zuhören, aufräumen, sortieren.

Zuhören, aufräumen und sortieren. Fast immer beschäftigen wir uns mit dem Einordnen von Dingen und Abwägen Ihrer Funktionen und Relevanz für die Betrachter. Wie gestalten wir eine Anordnung oder Ansprache die wir schnell verstehen? Wie erzeugen wir den so oft gewünschten „Wow-Effekt“ beim ersten Eindruck und kombinieren ihn mit Nahbarkeit bzw. Produktvielfalt. Wie schaffen wir das richtige Maß an Verweildauer? Resultiert aus den Antworten ein Repertoire für unsere zukünftige Projektarbeit mit dem wir die Erwartungen der Auftraggeber erfüllen können? Jeder Produktpräsentation liegt eine Gewichtung bzw. Hierarchie zugrunde. Wir versuchen dabei die Logik der Produktanordnung mit der Bewegung der Besucher in Einklang zu bringen. Dieses Raumprogramm funktioniert oft, aber manchmal enttäuscht die Realität und es sind die spontanen Dinge, die ein besonderes Erlebnis im Raum ausmachen. Fast immer steht die Länge einer tatsächlichen Markenpräsentation oder Produktausstellung in keinem Verhältnis zu seiner Vorbereitung. Allerdings ist es genau dieser Prozess, der die Faszination dieser Arbeit ausmacht, der uns neugierig hält und worüber es sich zu sprechen lohnt.

www.actincommon.com

 

Referent:

 

 

Thomas Barnstedt, Kreativ Direktor / Gründer, ACTINCOMMON

Thomas Barnstedt geboren 1976 in Marburg ist Gründer und Kreativ Direktor bei ACTINCOMMON. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften und Popularmusik absolvierte er das Architekturstudium an der TU-Berlin. Als Architekt & Designer arbeitete er unter anderem bei Dan Pearlman Berlin, Schmidhuber & Partner München und als Kreativ Direktor für Atelier Markgraph in Frankfurt. Heute lebt er in Berlin und ist Inhaber das Designbüros ACTINCOMMON.

>> Panel 3: Wissensräume – Neue Lernwelten (Freitag, 24. November, 10:30-12:30 Uhr)

Neue Lernwelten

Kuratorin: Dr. Petra Kiedaisch

Raumwelten Kongress / Panel 3 / Freitag, 24. November, 10:30-12:30 Uhr

Durch die digitale Transformation vermehren sich Daten in immer kürzerer Zeit. Pure Wissensvermittlung kann dieser Informationsflut nicht mehr gerecht werden. Es gilt, andere Fähigkeiten für das 21. Jahrhundert auszubilden, die mehr mit Verhaltensweisen als mit Faktenwissen zu tun haben: Kreativität, Zusammenarbeit, kritisches Denken, Kommunikation.

Diese Anforderung hat auch die Gestaltung von Wissensräumen radikal verändert: Bibliotheken sind zu Begegnungsplattformen mutiert, Wissenschaftsmuseen zum virtuellen Klassenzimmer und Forschungsabteilungen zu kollaborativen Labs mit Kunden und Lieferanten. Öffnung und Zugang heißen die neuen Ordnungsprinzipien und wie konkret diese umgesetzt werden, zeigt das Panel anhand herausragender Beispiele und ihrer Gestalter.

© Birgit Gebhardt

Birgit Gebhardt (Trendexpertin): Lernen von den Lernwelten - Die Neuinterpretation der Wissensräume und ihrer Rituale

Lange vor der Industrialisierung und ihrer Vorstellung von Massenmarkt und Massengesellschaft glichen die Gebäude des Wissens denen klassischer Tempel und Paläste. Raffaels Renaissance-Gemälde von der Schule von Athen oder die Mythen um die Bibliothek von Alexandria gelten als Zeugnisse vergangenen Glanzes und werden gleichwohl im kommenden Informationszeitalter wieder an Bedeutung erlangen.
Denn je flexibler wir arbeiten und je digitaler wir unser Lernen anreichern, umso mehr verleihen Räume Orientierung und versetzen uns in einen fortwährenden Modus des Gesprächs und der Wissensaufnahme. Eine Bibliothek ist dann nicht mehr nur ein Raum zur Buch-Entleihe und zum Lesen, sondern ein selbst gewähltes Raumangebot zum Lernen. Mögen die Inhalte, die uns beschäftigen auch neu oder digital sein, der Raum und seine angestammten Rituale wirken als Rückversicherung. Die Atmosphäre vor Ort, das Verhalten der Anderen laden ein, sich der Umgebung anzupassen. Starke Lernorte, wie heute das Kulturzentrum DOKK1 in Aarhus, erleichtern diese Sozialisation durch urbane Vielfalt und wecken über ihre Architektur intuitive Aktionsmuster: Marktplätze zum Austausch, großzügige Hallen zur Zusammenkunft, gemeinschaftliche Säle zum Studieren, Parkanlagen zur Erholung, Nischen zum Besprechen, Galerien zum Betrachten.
www.birgit-gebhardt.com

Birgit Gebhardts aktuelle Studie „Kreative Lernwelten“ ist kostenlos zu beziehen unter
www.new-work-order.net

 

Referentin:

Birgit Gebhardt, Trendexpertin

Birgit Gebhardt erforscht die Zukunft der Arbeitswelt. Ihre Erkenntnisse aus Experteninterviews, Beratungsprojekten und Reisen verdichtet sie in ihren New-Work-Order-Studien. Als Impulsgeberin begleitet sie Think-Tanks, unterstützt bei Transformationsprozessen und erarbeitet Vorstellungen von zukünftigen Arbeitswelten. Grundlage ihrer branchenübergreifenden Beratungstätigkeit bilden 12 Jahre Projektmanagement im Trendbüro, davon die letzten fünf Jahre (bis 2012) als Geschäftsführerin.

© Michael Feser / Archimedes Exhibitions

Jörg Schmidtsiefen (Archimedes Exhibitions): Über Unordung im Raum

Ausstellungsräume sind immer Kommunikationsräume. Aus der Perspektive des Gestalters spricht Jörg Schmidtsiefen über neue Ordnungsprinzipien der Szenografie und Wissensvermittlung. Dabei zeigt er anhand der Ausstellung “MEDIENGESCHICHTE|N neu erzählt!” und anderen Projekten von Archimedes Exhibitions, wie sich die Dramaturgie von Ausstellungskonzepten verändert und klassisch museale Ordnungsprinzipien auflöst.

Doch auch das Chaos hat hier immer System. Es gibt einen Rhythmus vor und ist von den Gestaltern und Kuratoren so orchestriert, dass es Wissen bestmöglich vermitteln kann. Die Narration zeitgenössischer Ausstellungen ist anders getaktet, um verschiedene Lesarten und Raumerfahrungen zu ermöglichen. Strenge Hierarchien und Chronologien werden hinfällig, stattdessen streift der Besucher durch einen quasi demokratischen Aufbau ohne Anfang und Ende. Die lineare Erzählweise im Raum ist damit abgelöst durch eine Art “Surf-Erfahrung”, bei der der Besucher frei durch die Szene navigieren kann wie durch das World Wide Web. Im Vordergrund des Ausstellungsbesuchs steht dabei immer das interaktive Moment, das Erlebnis.

www.archimedes-exhibitions.de

 

Referent:

Jörg Schmidtsiefen, Geschäftsführender Gesellschafter, Archimedes Exhibitions

Jörg Schmidtsiefen (*1965) studierte Visuelle Kommunikation in Münster und an der UdK Berlin. Als freier Dozent lehrte er Museumskunde an der HTW Berlin. 1996 ist er einer der Gründer der Archimedes Exhibitions GmbH und geschäftsführender Gesellschafter. Er ist federführend für Konzeption, Kreation und Entwicklung nationaler und internationaler Ausstellungs- und Forschungsprojekte und leitete zuletzt u.a. die Gestaltung von “MEDIENGESCHICHTE|N neu erzählt!” im Museum für Kommunikation Frankfurt.

© Mecanoo architecten

Arne Lijbers (Mecanoo architecten): People, Place, Purpose

In the lecture “People, Place, Purpose”, Arne Lijbers will present Mecanoo projects which are based on these three fundamental elements, focusing on the practice’s experience creating libraries and learning environments. He will share the stories behind high-profile designs that have been realised all over the world, like the Library of Birmingham and the New York Public Library renovation. Each design is founded on observation of people, location, culture and climate. The analysis amounts to designs that respond to current needs, yet which are also prepared for (un)predictable change.

www.mecanoo.nl

Speaker:

© Mecanoo architecten

Arne Lijbers, Associate Architect, Mecanoo architecten

Arne Lijbers graduated from the Technical University of Delft in 2011, after having enhanced his studies with a term abroad at the TU Berlin. He is especially valuable in translating complex design briefs into tangible designs. Currently Arne Lijbers is a design project leader for several assignments, his designs ranges from an object to urban planning. A main area of interest is innovative workspaces and educational environments.

>> Panel 4: Szenografie – Über die muntere Anarchie der Besucher (Freitag, 24. November, 14:00-16:00 Uhr)

Über die muntere Anarchie der Besucher

Kurator: Jean-Louis Vidière

Raumwelten Kongress / Panel 4 / Freitag, 24. November, 14:00-16:00 Uhr

Die Besucher tun immer das, was sie wollen. Zum Glück! Und doch besteht eine unabdingbare Aufgabe der Szenografie darin, den Weg der Besucher klar vorzugeben, ihre Aufmerksamkeit zu lenken, ihren Blick zu führen, eine Dramaturgie zu „garantieren“ und damit letztendlich ihre Erfahrung zu formatieren. Kurzum: die Aufnahme bestimmter Inhalte sicherzustellen. Ob feines Regelwerk oder strenge Ordnung – es bleibt dabei: Die Besucher wollen Spielräume und Freiräume.

Das Panel untersucht anhand vorbildlicher Praxisbeispiele diese Spannung – zwischen dem Geplanten und dem wirklichen Geschehen, zwischen dem Formatieren und dem nötigen Freiraum, dessen Mangel immer zum Fiasko führt.

Christiane Hütter (Invisible Playground): Bitte brechen Sie die Regeln jetzt!

Spiele geben uns feste Regeln und Rollen vor – und machen uns gerade deshalb sehr frei. Wir können anders sein als sonst – schneller, neugieriger, mutiger. Unser Fokus, auch auf den konkreten Raum, ist ein anderer als im Alltag. Wenn Spiel aber dort stattfindet, wo normalerweise der Alltag ist, kommt es zu spannenden Wechselwirkungen der Regelsysteme.
Doch wie macht man gute Spielregeln? Wie balanciert man vorgegebene Struktur und Freiraum aus? Wie hält man die Spieler buchstäblich „im Flow“? Wie kommt das Spiel in die Realität – und umgekehrt?
Anhand verschiedener Praxisbeispiele und theoretischer Hintergründe beschäftigt sich dieser Vortrag mit dem Design von spielerischen Systemen jenseits von Gamification und Nudging. Und wie man damit lebenswerten Spielraum gestaltet, der zu echter Partizipation einlädt.

www.invisibleplayground.com

 

Referentin:

Christiane Hütter, Invisible Playground

Dr. Shrikant B. Sharma (BuroHappold Engineering | Smart Space): Engineering the Visitor Experience

This talk will help you discover the fascinating and counter-intuitive science behind human behaviour modelling, and how it helps us create vibrant, congestion-free spaces that enhance interactions, safety, productivity, footfall, revenues and overall visitor experience.

Can you read human mind? Can you predict human behaviour? This talk will cover the latest work on the simulation of people’s behaviour, activities, movements, and interaction with spaces and how simple changes in layouts and operational interventions can significantly save costs, improve operational effectiveness, and most of all leave a lasting impression on the visitors.

The talk will also include demonstration of Buro Happold’s in-house simulation tool SmartMove and SmartSpaceAnalyser as applied to real life case studies in education, healthcare, workspace, rail/airport terminals, stadia, theatres, and urban spaces.

www.burohappold.com

 

Speaker:

Dr. Shrikant B. Sharma, BuroHappold Engineering | Smart Space

Otto Jolias Steiner (Steiner Sarnen Schweiz): Zwischen Pflicht und Freiraum

Auftraggeber haben konkrete Vermittlungsziele und die Besucher haben Erwartungen. Oft beginnt hier der Seiltanz zwischen verschiedenen Ansprüchen. Auch innerhalb der Besuchergruppen driften die Erwartungen auseinander. Welche Formate und Umsetzungen überwinden dieses Spannungsfeld?

Otto Jolias Steiner widmet sich intensiv dem Format der begehbaren Geschichte und der damit verknüpften Erzählkunst. An diversen Projekten zeigt er den unterschiedlichen Umgang mit der Lenkung der Aufmerksamkeit. Er stellt rigoros getaktete Attraktionen dem „free flow“-Erlebnis gegenüber, vergleicht informationsarme mit informationsreichen Angeboten und zieht Bilanz.

Der Szenograf und Dramaturg lässt tief in seinen Erfahrungsschatz blicken, auf den er beim Schaffen überraschender Inszenierungen zurückgreift. Sein oberstes Ziel ist es, die Besucherinnen und Besucher zu berühren.

www.steinersarnen.ch

Referent:

Otto Jolias Steiner, Szenograf und Dramaturg, Steiner Sarnen Schweiz

Seit rund 25 Jahren entwirft, plant und realisiert Otto Jolias Steiner Ausstellungen, Besucherrundgänge und Besucherzentren für Museen, Firmen und Institutionen. Der Zentralschweizer beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Grundentwurf der Projekte. Sein oberstes Ziel ist es, die Besucher emotional zu berühren. Bekannte Arbeiten sind Attraktionen wie das Besuchszentrum der Vogelwarte Sempach, das Maison Cailler oder der Besucherrundgang auf dem Jungfraujoch auf knapp 3‘500 m ü. M.

>> Panel 5: Architektur – Das gestalterische Potential von Organisationsprinzipien (Freitag, 24. November, 16:15-18:15 Uhr)

Das gestalterische Potential von Organisationsprinzipien

Kurator: Prof. Tobias Wallisser

Raumwelten Kongress / Panel 5 / Freitag, 24. November, 16:15-18:15 Uhr

Beim Begriff Ordnung denkt man in der Architektur an formale Vorgaben oder Strukturen. Heute ermöglicht die Digitalisierung den Umgang mit Ordnungsprinzipien nie gekannter Komplexität und stellt gelichzeitig neue Werkzeuge zur Verfügung, mit denen die Ergebnisse von Regeln experimentell untersucht und visualisiert werden können.

An Stelle gestalterischer treten programmatische Vorgaben oder technische Randbedingungen. Neben Experten kann ein breites Publikum in Prozesse miteinbezogen werden, einzelne Gestalter können ein breites Spektrum unterschiedlicher Anordnungen und Strukturen betrachten. Selbst innerhalb bestehender Ordnungssysteme lassen sich neue Freiheiten für Gestaltung finden.

Das Panel zeigt Beispiele für Projekte mit außergewöhnlichen gestalterischen Ansätzen, entstanden aus einem anderen Umgang mit Vorschriften, Anordnungen oder digitalen Werkzeugen.

© DDU

Prof. Dr.-Ing. Oliver Tessmann (DDU - Digital Design Unit, TU Darmstadt): Granular | Digital | Modular – Diskrete Ordnungsprinzipien in der Architektur

Computerbasiertes Entwerfen nutzt Rechenleistung für das Generieren, Analysieren und Evaluieren von Architekturentwürfen. Der Computer ist nicht mehr nur Medium zur Übersetzung kreativer menschlicher Ideen in Artefakte der Repräsentation, sondern ergänzt und erweitert unsere entwurflichen Fähigkeiten mit seiner Kapazität massenhaft Varianten zu erzeugen, riesige Lösungsräume zu durchsuchen und Entwurfsqualitäten zu quantifizieren.

Digitale Fabrikation, Robotik und Sensorik lassen die physische und die digitale Welt enger zusammenrücken und überwinden die Trennung zwischen dem Entwerfen und dem Bauen. Bestehende architektonische Ordnungen werden erweitert, infrage gestellt, oder durch neue Ordnungsprinzipien ersetzt.

Die Digital Design Unit (DDU) der TU Darmstadt erforscht, wie digitale Entwurfsmethoden und computergestützte Fabrikation die Architektur, das Planen und das Bauen verändern. Dabei untersucht das Team die gesamte Prozesskette von der Ideenfindung mittels Crowdsourcing bis zur robotergestützten Materialisierung von Konstruktionen.

Im Vortrag werden Projekte von DDU präsentiert, die die Kooperation von Menschen, Maschinen und Algorithmen anhand von granularen und modularen Materialsystemen demonstrieren.

www.ddu-research.com

Referent:

Prof. Dr.-Ing. Oliver Tessmann, Professor, DDU – Digital Design Unit, TU Darmstadt

Oliver Tessmann ist Architekt und Professor im Fachbereich Architektur der TU Darmstadt und Forscher an der Königlich Technischen Hochschule in Stockholm. Mit seiner Digital Design Unit (DDU) in Darmstadt untersucht er in Lehre und Forschung wie computerbasierte Entwurfsmethoden, Crowdsourcing, Gaming, Digitale Fabrikation und Robotik neue Wege für das Entwerfen und Materialisieren von Architektur eröffnen.

© Gilles Retsin Architecture, Diamond Strata, Multi Family House, Belgium, 2016

Gilles Retsin (Gilles Retsin Architecture): Discrete Architecture

After two decades of experimentation with the digital, a better understanding of computation, robotics, material sciences and a research-driven architectural culture have pushed architects to question and revise the prevalent paradigm of continuous surfaces and formal differentiation. Architects may have in fact consistently misunderstood the nature of the digital, having mainly based their argument on the affordance of computer controlled machines to create differentiated forms. This new body of work is centred on the discrete building block or part: universal elements that are as scalable, accessible and versatile as digital data. The work in this volume researches the implications of an architecture that is fully digital – in its conception, production and organisation. This emerging discrete approach has major implications for how we design, produce and build architecture. The initially modernist understanding of architecture as an assemblage of prefabricated, discrete elements enters the new domain of the digital, where it results in a previously unseen architecture that is open-ended, versatile, complex and accessible to many.

www.retsin.org

 

Speaker:

Gilles Retsin, Architect / Director, Gilles Retsin Architecture

Gilles Retsin is a London based architect and designer investigating new architectural models that engage with the potential of increased computational power and fabrication to generate buildings and objects with a previously unseen structure, detail and materiality. He graduated from the Architectural Association. He is Program Director of the B.Pro Architectural Design (AD) at the Bartlett School of Architecture in London.

© Paul Riddle

Marianne Mueller (Casper Mueller Kneer Architects & Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart): Materialorganisationen

Der Computer erlaubt heute formale Systeme ungeahnter Komplexität zu entwerfen und durch digitale Fabrikationsprozesse umzusetzen. Trotzdem bleibt Architektur eine materiell gegründete Disziplin mit einer langen handwerklichen Geschichte.

Vorgestellt werden Projekte aus Architektur, Innenarchitektur und Szenografie, die sich mit dem gestalterischen Potential räumlicher und materieller Ordnungssysteme niedriger Komplexität auseinandersetzten und sich an der Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Prozessen positionieren.

Nur teilweise systematisiert, weisen die so entstehenden Ordnungen Sprünge, Lücken oder Fehler auf. Dem Gestalter wird Spielraum und Autorität zur Intervention gegeben. Er ordnet sich den Systemprinzipien nicht unter, sondern kuratiert diese nach qualitativen und performativen Gesichtspunkten.

In der Umsetzung kann auf handwerkliche Techniken ohne den Einsatz spezialisierter Technologien zurückgegriffen werden. Materialität und physische Präsenz des gestalteten Raumes stehen somit im Vordergrund einer digital informierten jedoch analog umgesetzten Architektur.

www.caspermuellerkneer.com

 

Referentin:

Marianne Mueller, Architect, Casper Mueller Kneer Architects

Marianne Mueller is professor of architectural design and building typology at the Stuttgart State Academy of Art and Design and director of Casper Mueller Kneer Architects based in London and Berlin, producing spaces for the arts, culture and fashion. Recent projects include the critically acclaimed galleries for White Cube in Bermondsey, London, collaborations with Paris based fashion house Céline worldwide and exhibition designs for the Barbican Centre in London.

© umschichten, Foto: Gregor Schuster

Peter Weigand & Lukasz Lendzinski (umschichten): FERTIG UNFERTIG

Architektur wird oft assoziiert mit Ordnung, Stabilität, Kontrolle, Sicherheit, Strenge, Gewissheit und Schutz. Architekten gelten zumeist als Experten der Feststellung und Festlegung, denn von Gebäuden wird in der Regel erwartet, dass sie lange halten. Aber, die auf lange Dauer angelegten Bauten, die einen stabilen Zusammenhalt von Gemeinschaft und Gesellschaft repräsentieren sollten, wirken heute oft genug fragwürdig. Einst haben diese die besondere Bedeutung der Architektur inmitten der anderen Künste ausgemacht und sie zeitweise als deren „Mutter“ erscheinen lassen. In unvorhersehbarer werdenden Entwicklungen der westlichen spätkapitalistischen Welt erscheinen sie kaum mehr als Repräsentationen einer planmäßig aufgebauten Zukunft.

Aber wie lässt sich heute ohne Telos, ohne die Vorhersehbarkeit eines zukünftigen Endzustandes sinnvoll bauen? Ist eine Architektur denkbar, die sich mit sich selbst als ein bauendes Spekulieren über die Welt auseinandersetzt und dabei auch ihre Autorität in Frage und zur Debatte stellt? Wie könnte Architektur maximal ressourcenschonend und minimal festlegend werden? Wie kann sie kritisch mit sich selbst experimentieren? (Torsten Blume, 10/2017, aus: „ABCA – Das umschichten Prinzip“)

www.umschichten.de

 

Referenten:

Peter Weigand & Lukasz Lendzinski, CEOs, umschichten

umschichten arbeiten an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und Stadtentwicklung. Sie nutzen die Kraft der Temporalität, um einen Ausnahmezustand, einen geheimen Wunsch oder ein Problem zu materialisieren und so mentale Prozesse und Diskurse über Materialkreisläufe oder Raumzukünfte und -programme in Gang zu setzen. Ihrer künstlerischen Praxis liegt ein behutsamer Umgang mit Material und eine stark kontextualisierte Vorgehensweise vor Ort zu Grunde.
Es geht um ein Reagieren im Prozess, ein begleitendes Reagieren, eine Uminterpretation von vorgefundenen Umständen und Rahmenbedingungen. Untersucht werden Prozesse und Zustände des Übergangs – im Material wie im Ort, sowie Gestaltung jenseits eines von bis heute dominanten verbrauchsorientierten, bzw. verbrauchsakzeptierenden Entwerfens, die nach reversiblen und veränderbaren Bautechniken fragt. Dabei wird das „Material als Forum” sowohl mit den damit verbundenen Herstellungs-, Lager- und Verwertungskreisläufen als auch mit seinen sozialen und politischen Verknüpfungen thematisiert.

Keynotes

Keynotes: Case Studies von Auftraggebern und Kreativen

Bei den Keynotes zeigen Auftraggeber und Kreative Potentiale von Kommunikation im Raum im digitalen Zeitalter auf.

>> Punktlandung: Redesign der ZDF Sportformate – Gestaltung & Identitätsbildung in Zeiten der Digitalisierung

Olaf Repovs (ZDF) & Prof. Lars Uwe Bleher (Atelier Markgraph): Redesign der ZDF Sportformate — Gestaltung & Identitätsbildung in Zeiten der Digitalisierung

Raumwelten Kongress / Punktlandung / Donnerstag, 16:15 Uhr

© ZDF, Atelier Markgraph, Alpenblick GmbH

Olaf Repovs und Lars Uwe Bleher berichten vom Entstehungsprozess der Neugestaltung der ZDF Sportformate. Wie viele andere Bereiche ist auch TV/Broadcast/Fernsehen einem tiefgreifenden strukturellen, bisweilen disruptiven Wandel unterworfen.

Es geht um neue technische Voraussetzungen auf Seiten des Senders, Änderungen im Nutzerverhalten und neuen Sehgewohnheiten der Zuschauer. Im redaktionellen Bericht und Story-Telling vom 5“ Screen eines Smartphones bis hin zum 102“ Flachbildschirm, geht es neben neuer technischer Perfektion um menschliche Nähe und Authentizität.

Es entstand ein ganzheitlicher Ansatz vom Set- bis hin zum On-Air-Design, dem Überlegungen zur Differenzierung, Profilierung und Zukunftsorientierung zu Grunde lagen. Repovs und Bleher berichten über den 2-jährigen Prozess:

Von der Strategie, zum Briefing, zum Wettbewerb, zur Planung, dem Bemustern mit Mockups bis hin zur Realisation – den Proben im Set, dem Senden und den Releases, die nun für die Zukunft geplant sind.

Olaf Repovs und Lars Uwe Bleher begeben sich in einen Dialog und lebendigen Austausch zum Thema und schauen hinter die Kulissen aktueller und zukünftiger Tendenzen im Set-Design.

www.zdf.de/sport/das-aktuelle-sportstudio
www.markgraph.de
Referenten:

Olaf Repovs, ZDF Marketing, Zweites Deutsches Fernsehen

Der Sport ist neben den Nachrichten ein Kernelement des ZDF Programms. Herr
Repovs betreut seit Jahren als Designer und Projektleiter beim ZDF neben
umfangreichen Relaunches der ZDFheute-Familie, viele Sport-Events wie
Olympische Spiele und Fußball-Weltmeisterschaften. Als Projektleiter zeichnet er
sowohl für das vergangene als auch das aktuelle ZDFsport-Redesign gestalterisch
verantwortlich.
Prof. Lars Uwe Bleher, Architekt & Partner, Atelier Markgraph

Mit interdisziplinären Projekten für Unternehmen und kulturellen Institutionen gehört
Atelier Markgraph zu den Pionieren im Bereich Kommunikation im Raum und
Markeninszenierung. Der strategische, aus dem Inhalt entwickelte Ansatz, die Suche
nach neuen hybrid-ganzheitlichen Kommunikationsformaten prägen auch Lars Uwe
Blehers Lehre, zunächst an der University of Oregon in Eugene/Portland USA und
seit 2010 am Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt als Leiter des
Lehrgebiets Neue Medien.

>> Keynote: Chess Continuum – Chaos Order Dance

Aemilia Papaphilippou (visual artist and thinker): Chess Continuum — Chaos Order Dance

Raumwelten Kongress / Keynote / Freitag, 24. November, 9:45 Uhr

©aemiliapapaphilippou

Βeing an artist I’m preoccupied with order. After all that is what artists do: we make structures. Yet, exactly because of that, one realizes gradually, that all structures and perceptual phenomena, reality included, is an extension of one’s awareness. What is considered “order”, or “chaos”, is therefore revealed to us to be part of an active and dynamic continuum in which we participate.

In my “Chess Continuum” ideogram, the entirety of the chess map is drawn with one single line, reintroducing it as a nexus. “Black” and “white”, “chaos” and “order”, intertwine in a complimentary manner generating an incessant flow. Prigogine talks of “dissipative structures” where what take place is the paradox of simultaneous order, but also of dispersal, dissolution, chaos. The property of self-creation, of autopoiesis takes place.

In my lecture I will present my approach to order, chaos and serendipity and how it informs my work: How “Chess Continuum” came about and how it gets to change, through “Playing in the fields of Time there is no winning ever” with which I represented Greece in the 21st Sao Paolo Biennial, the intervention/bar “Liquid Sky” at the Onassis Cultural Center in 2010, “Pulsating Fields” at the Ancient Agora, underneath the Acropolis of 2014, “FIXed in Flux” shown in the context of Documenta14 in Kassel, and the piece I’m preparing now for Raumwelten at Ludwigsburg.

www.aemiliapapaphilippou.com
Speaker:

Aemilia Papaphilippou, visual artist and thinker, Athens

Aemilia Papaphilippou (1961), artist/thinker/performer, graduated Athens School of Fine Arts and New York University having received an Onassis scholarship, and an NYU tuition remission teaching assistantship.
Represented Greece in 1991 at the 21st Sao Paolo Biennale, organized the first contemporary Art intervention at the Ancient Agora of Athens, underneath the Acropolis, in 2014 titled „Pulsating Fields“, and participated in „Antidoron“, within the context of documenta 14, in Kassel (2017).

>> Keynote: Audio-Design in der Architektur am Beispiel von "like birds on the wire"

Kurt Dahlke (Musiker): Audio-Design in der Architektur am Beispiel von „like birds on the wire“

Raumwelten Kongress / Keynote / Donnerstag, 23. November, 9:45 Uhr

Referent:

Kurt Dahlke, Musiker

Kurt „Pyrolator“ Dahlke. Spezialist für Musik und Computer. Mitbegründer des Schallplattenlabels und Musikverlages Ata Tak (Mehr als 150 Veröffentlichungen seit 1979). Mitglied in den Gruppen „Fehlfarben“, „Der Plan“ und solo als „pyrolator“. Er produzierte mehr als 200 Schallplatten und CDs und war auf 100 Veröffentlichungen davon als Komponist, Musiker und Softwareprogrammierer tätig. Seine Hauptinstrumente sind die vom Synthesizerpionier Donald Buchla gebauten “Thunder & Lightning II”, bei denen die Steuerung der Musik durch die Bewegung oder den Druck der Hände geschieht. Produktionen, Konzerte und Installationen seit 1980 in Korea, Japan, USA, Argentinien, West&Nord-Afrika, Mittel- und Ost-Europa.

ABC der Szenografie

Kurzpräsentationen: ABC der Szenografie

Donnerstag, 23.11.2017, ab 14:00 Uhr
und Freitag, 24.11.2017, ab 10:00 Uhr
Filmakademie, Workshop-Raum

In 45-minütigen Kurzpräsentationen stellen Experten, Kreative und Dienstleister Lösungsansätze für Szenografie und Kommunikation im Raum vor. Das Spektrum reicht von digitalen Exponaten, Videomapping, temporärem Bauen und immersivem Sound bis hin zur Umsetzung komplexer Expo-Vorhaben.

In kleiner Rund besteht die Möglichkeit, Fragen detailliert zu diskutieren und ins Gespräch mit Kollegen zu kommen. Alle Akkreditierten erhalten ca. zwei Wochen vor dem Kongress per E-Mail die Möglichkeit sich kostenlos anzumelden.

Die Kurzpräsentationen werden wiederholt, so dass jeder Teilnehmer von Raumwelten die Möglichkeit hat, am „ABC der Szenografie“ teilzunehmen.

>> Projection Mapping – Als die Bilder die Leinwand verließen (Donnerstag 14:00 Uhr & Freitag 10:00 Uhr)

Projection Mapping – Als die Bilder die Leinwand verließen

Dominik Rinnhofer & Andreas Siefert– PXNG.LI GmbH, Karlsruhe

Raumwelten ABC der Szenografie / Präsentation A / Donnerstag 14:00 – 14:45 Uhr & Freitag 10:00 – 10:45 Uhr

© Video-Mapping zum Tag der Deutschen Einheit, Neues Schloss Stuttgart, 2013, Foto: Marc Weidenhüller

Die Referenten zeigen, dass das bewegte Bild längst nicht mehr an einen rechteckigen Screen gebunden ist. Mit Hilfe von Projection Mapping können freie Flächen und Objekte mit bewegtem Bild bespielt werden. Die Kunst besteht darin, die durch die Projektion auf unterschiedliche Flächen entstandene Verzerrung zu korrigieren, um ein homogenes Bild zu erzeugen. Mit der sich stetig steigernden Leistungsfähigkeit von Projektoren boomt das Thema seit den letzten Jahren. Weltweit begeistern spektakuläre Shows das Publikum, wenn das projizierte Bild mit dem Originalobjekt derart verschmilzt, dass das Auge des Betrachters das Original von der projizierten Illusion nicht mehr zu unterscheiden weiß. Mit den richtigen Inhalten bespielt, ergeben sich völlig neue Erzähl- und Präsentationsmöglichkeiten.

www.pxng.li
www.pxng-projections.com

 

 

 

 

Referenten:

Der österreichische Medienkünstler Dominik Rinnhofer (* 1977, Dornbirn) arbeitet material- und spartenübergreifend von Land-Art über Video, digitale Werke, interaktive Lichtobjekte, Projektionen sowie Rauminszenierungen. Als Geschäftsführer und Creative Director der PXNG. LI GmbH zeichnet er sich für diverse Bühnenbilder und Theaterarbeiten sowie angewandte Medienkunst für Ausstellungen und Museen verantwortlich.

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Siefert (*1976, Albstadt-Ebingen) ist Medienkünstler, Szenograf und Musiker. Mit interaktiver Computerkunst im räumlichen Kontext war er u.a. in Reset, Krakau, s/He‘ll survive, Amsterdam, Courtisane Festival, Gent, Asia-Europe Art Camp, Tokyo, Transmediale Berlin vertreten. Mit Anna Badora, Robert Tannenbaum, Ralf Buron, u.a. realisierte er diverse Opern- und Theaterprojekte. Seit 2008 leitet er die Kreativagentur PXNG.LI und ist seit 2016 Vorstand der MEKA – Medienregion Karlsruhe e.V..

>> Die MARKE als RAUM (Donnerstag 15:00 Uhr & Freitag 11:00 Uhr)

Die MARKE als RAUM

Mossadegh Hamid & Jonas Scholz – DIMAH Messe + Event GmbH, Ostfildern

Raumwelten ABC der Szenografie / Präsentation B / Donnerstag 15:00 – 15:45 Uhr & Freitag 11:00 – 11:45 Uhr

© DIMAH Messe + Event GmbH

Phygitalität, Gamification, Augmented Reality, Story-Telling, multisensorische Reize, Virtual Reality… Unternehmen bekommen von der Event und Werbebranche ein immer breiteres Spektrum geboten, wie Konsumenten einen Markenmehrwert erhalten sollen.
Dabei bleibt ein Instrument mit dem jeder Mensch, jeden Tag, zu jeder Zeit in Kontakt gerät oft unbeachtet und seine Potentiale ungenutzt: Der RAUM.

Das Team von DIMAH macht täglich mit seinen Konzepten unter Einsatz seines Credos des „Designing Business-Prozesses“ Marken als Räume erlebbar und verwandelt Positionierungsmehrwerte in räumliche Botschaften. Der allgemeine Vortrag zum Thema wird gemischt mit kleinen Werkberichten aus der alltäglichen Praxis von DIMAH.

www.dimah.de
Referenten:

Mossadegh Hamid beschäftigte sich immer mit der Thematik, wie kann man etwas Gutes noch besser machen. Damit entdeckte er in den reifen Jahren seine Stärke in der Kreativität.
Er absolvierte sein BWL-Studium an der Universität Stuttgart, direkt nach dem Abschluss als Dipl.-Ing. der FH Esslingen im Jahre 1982.
Von Anfang an begeisterte er sich für Architektur und Kommunikation im Raum. Seit 1994 arbeitet er, umgeben von Architekten und Designern, in seiner Firma und entwickelte die DIMAH Messe +

 

 

 

 

 

 

Jonas Scholz zeichnet sich als Creative Director seit 2013 bei DIMAH für die Konzeption und den Entwurf von Markenräumen verantwortlich. Als an der TU-Darmstadt diplomierter Jung-Architekt fühlt er sich ,mit seiner Spezialisierung und Affinität für Retail Design und Marken, der Definition von Räumen im Markenkontext und der Implementierung von Raumqualitäten und Atmosphären als wichtige Faktoren der Markenbildung verpflichtet.

>> Digitale Exponate (Donnerstag 16:00 Uhr & Freitag 12:00 Uhr)

Digitale Exponate

Prof. Jens Döhring, 2av, Ulm

Raumwelten ABC der Szenografie / Präsentation C / Donnerstag 16:00 – 16:45 Uhr & Freitag 12:00 – 12:45 Uhr

Bei der Arbeit rund um Medien im Museum ist im Lauf der letzten Jahre deutlich geworden, dass die Haltung zum Umgang mit digitalen Medien im Ausstellungskontext für alle Beteiligten von essentieller Bedeutung ist. Die subjektive Haltung, die sich hinter dem Begriff „Digitale Exponate“ verbirgt, soll erläutert werden. Dabei wird die Frage gestellt: Wie lassen sich Medien im Raum für Kuratoren und Ausstellungsmacher kategorisieren, sortieren und strukturiert zugänglich machen.

 

 

 

 

Referent:

Jens Döring, Jahrgang 1978, arbeitet seit den 1990er-Jahren als Musiker, Hörspielproduzent, Medienkünstler und Gestalter. Nach dem Studium der Medieninformatik gründete er 2006 das Büro 2av in Ulm mit Fokus auf Gestaltung und Produktion dreidimensionaler Exponate im medialen Raum. Von 2012 bis 2016 war er Professor für Interaktionsgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Seit 2016 ist er Professor für Gestaltung vernetzter Systeme an der HfG Gmünd und unterrichtet Gestaltungsgrundlagen, interaktive Kommunikationssysteme und etabliert den Studiengang Internet der Dinge.

http://www.2av.de/jens_doering.html

http://www.hfg-gmuend.de/Prof._Jens_Döring.html

>> Expo – Das ewige Abenteuer des interkulturellen Bauens (Donnerstag 17:00 Uhr & Freitag 14:00 Uhr)

Expo – Das ewige Abenteuer des interkulturellen Bauens

Martin Joos, Harald Dosch – ADUNIC, Frauenfeld
Tobias Kehrberger – Kunzberg, Frankfurt

Raumwelten ABC der Szenografie / Präsentation D / Donnerstag 17:00 – 17:45 Uhr & Freitag 14:00 – 14:45 Uhr

ADUNIC realisiert temporäre Bauten auf internationaler Ebene. Die Umsetzung von Ausstellungen und Länderpavillons an Weltausstellungen zählen einerseits zu den baulichen Höhepunkten unserer Arbeit. Weltausstellungen sind aber andererseits für uns immer eine Gratwanderung zwischen interkulturellen Herausforderungen, logistischen Engpässen, genehmigungstechnischen Einschränkungen sowie zeitlichen und budgetären Kompromissen bei Design und Ausführung.

Harald Dosch, Martin Joos und Tobias Kehrberger berichten aus ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Weltausstellungen, bringen ihre Erfahrungen aus Astana mit und diskutieren mit Ihnen, ob vielleicht in Dubai 2020 alles anders oder gar besser wird.

www.adunic.com
www.kunzberg.de

 

 

Referenten:

ADUNIC realisiert architektonisch anspruchsvolle, temporäre Bauten. Sie entstehen an spektakulären Orten oder für Veranstaltungen im öffentlichen Fokus. Zusammen mit renommierten Architekten, visionären Künstlern und kreativen Szenografen ist ADUNIC weltweit tätig.

Die Konstruktionen auf Zeit – kalkuliert, geplant und erbaut von ADUNIC – schaffen Raum für Produkteeinführungen, Messeauftritte, Unternehmensjubiläen, Länderinszenierungen und Ausstellungen.

d&b Soundscape. Auf dem Weg in neue Klangwelten. (Donnerstag 14:00 Uhr & Freitag 11:00 Uhr)

d&b Soundscape. Auf dem Weg in neue Klangwelten.

Ralf Zuleeg – d&b audiotechnik, Backnang

Raumwelten ABC der Szenografie / Präsentation E / Donnerstag und Freitag, Uhrzeit tbc

Ralf Zuleeg wird über das Hören von Quellen in Räumen im Allgemeinen und die Idee hinter der nächsten Evolution im Sound-System-Design sprechen.
d&b Soundscape, so heißt der Schlüssel, ermöglicht das kreative Zusammenspiel von Technik und musikalischen Visionen, die Schaffung völlig neuer Klangwelten für Künstler wie für das Publikum.
Für d&b audiotechnik geht es dabei um die Schaffung emotionaler Zusammenhänge mit Unterstützung der Technik. d&b Soundscape stellt die Kreativität bzw. die Klangkunst in den Mittelpunkt der Klangerzeugung und ermöglicht so eine allumfassende sensorische Erfahrung. Letztlich hat d&b Soundscape ebenso viel mit der Entwicklung von Erfahrungen zu tun wie mit leistungsstarker Signalverarbeitung und ausgeklügelten Algorithmen.

www.dbaudio.com

 

Referent:

Ralf Zuleeg ist Leiter Sales Services and Application Engineering bei d&b audiotechnik GmbH. Er ist seit 1983 in der Unterhaltungsbranche tätig. Er arbeitete als Toningenieur mit verschiedenen Musikern und Bands und für Industrieproduktionen, wie beispielsweise die Markteinführung des Airbus A320, Präsentation neuer Produkte und Messen für Opel, Mercedes Benz, IBM… Seit 1995 ist er für d&b audiotechnik tätig, heute als Leiter Worldwide Sales Services & Application Engineering.

Special Lecture bei MANN+HUMMEL

Mittwoch, 22. November, 18:00 Uhr

Referenten: Peter Cachola Schmal (Deutsches Architekturmuseum Frankfurt) & Tobias Nolte (Certain Measures — Office for Design Science)

© Benjamin Stollenberg

Zum ersten Mal findet zum Auftakt von Raumwelten in der neu gestalteten Unternehmenszentrale von MANN+HUMMEL die Special Lecture statt. Peter Cachola Schmal, Leiter des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt, diskutiert in seiner Keynote, wie digitale Technologien das Bauen und den physischen Raum beeinflussen. Als zweiter Speaker referiert Tobias Nolte, Co-Founder von Certain Measures, über Mathematik, Big Data, Design und Architektur.

Preisverleihung „Ludwigswelten“ und „Raumpioniere“

Freitag, 24. November, 20:00 Uhr

Keynote: Olaf Holzapfel, Raum-, Konzept- und Medienkünstler, Berlin

Erstmalig wird der Kreativpreis „Ludwigswelten — Szenografie im öffentlichen Raum“ vergeben, der das Ziel hat, das Ludwigsburger Transformationsgebiet „Weststadt“ mit neuen Bespielungs- und Inszenierungskonzepten zu beleben. Außerdem vergibt das Ludwigsburg Museum anlässlich des 300-jährigen Stadtjubiläums den Preis „Raumpioniere — Wohnen auf kleinstem Raum“.

Die Keynote zur Preisverleihung hält der Dresdner Raum-, Konzept- und Medienkünstler Olaf Holzapfel, der mit seiner Werkgruppe „Zaun“ auf der diesjährigen documenta 14 vertreten war. DIe Künstlerin Aemilia Papaphilippou (Athen) präsentiert im Ehrenhof des Schlosses die Videoinstallation „Chess Continuum“.

In Zusammenarbeit mit dem Ludwigsburg Museum

Das Programm wird auf der Website ständig aktualisiert und konkretisiert. Ticktes für den Raumwelten Kongress erhalten Sie hier.