Raumwelten 2019: Vermessen!

Maß und Maßlosigkeit in der räumlichen Inszenierung

Unter dem Motto „Vermessen! Maß und Maßlosigkeit in der räumlichen Inszenierung“ findet vom 13. bis 15. November 2019 die achte Ausgabe von Raumwelten – Plattform für Szenografie, Architektur und Medien statt. Dabei wird unter anderem diskutiert, wie sich gestalterischer oder ökonomischer Erfolg in der Architektur, Szenografie und Kommunikation im Raum messen lässt. Welche quantitativen und qualitativen Faktoren sind maßgebend? Und wird ein Projekt nicht erst durch Abweichen von der Norm attraktiver und eindrucksvoller?

Seit jeher messen wir, vergleichen und setzen Standardisierungen. Doch gerade in der Rauminszenierung zeigt sich unser Bedürfnis mit diesen Maßen zu brechen: In mittelalterlichen Kathedralen, barocken Schlössern bis zu zeitgenössischer Kultur in Form von Festivals, Mega-Museen und Großsportveranstaltungen ist dies zu sehen. Raumwelten 2019 bewegt sich mit seinen Speakern, Panels, Workshops, Ausstellungen,  Musik- und Filmvorführungen genau im Spannungsfeld zwischen eindeutiger Messbarkeit, standardisierten Maßen und der spielerischen Maßlosigkeit in der räumlichen Inszenierung und Erlebbarkeit.