Die Pitching- und Networking-Plattform

Mittwoch, 18.11.2020, 10 – 17 Uhr

Raumwelten New Business ist eine Pitching- und Networking-Plattform, die sich an innovative Unternehmen, Freiberufler*innen, Studierende und Gründer*innen aus den Bereichen Kommunikation im Raum, Architektur und immersive Medien richtet.

Das Programm setzt sich aus zwei Blöcken zusammen: Nach einer Keynote werden in 10-minütigen Pitches ausgesuchte neue Geschäftsmodelle und innovative Projekte vorgestellt. Im Anschluss gibt es Zeit zum persönlichen Netzwerken und Kontakte knüpfen. In vorab geplanten One-to-One Meetings kommen die Referierenden mit anderen Unternehmer*innen, Berater*innen, Investor*innen, Dienstleistern und Business Angels ins Gespräch, um über Kooperationsansätze zu sprechen.

Ziel von New Business ist es, innovativen Unternehmer*innen eine Plattform zu bieten, um ihr Projekt / Geschäftsmodell vorzustellen. In den One-to-One-Meetings ist neben wertvollen Feedback-Gesprächen Raum, um neue Partner für das Projekt zu begeistern. Gleichzeitig bekommen alle Teilnehmenden Chancen für Inspirationen sowie smarte, vielfältig einsetzbare Anwendungen, Technologien und Produkte vorgestellt, die interessante Beteiligungen und Kooperationen eröffnen.

Bewerbung/Teilnahme:

Um an Raumwelten New Business teilzunehmen, können Sie sich um eine Teilnahme als Pitching-Referent*in (mit einem konkreten Projekt / Geschäftsmodell) oder als Vertreter*in eines interessierten Unternehmens (ohne Projekt) bewerben.

Die Ausschreibung ist abgelaufen. Wenn Sie trotzdem an einer Teilnahme an Raumwelten New Business interessiert sind, melden Sie sich bitte bei den angegebenen Ansprechpersonen.

Mit freundlicher Unterstützung:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Moderation: Franziska Glaser

10:00 – 11:00 Uhr: Keynotes

  • Ulrich Winchenbach, MFG Baden-Württemberg
  • Andreas Wierse, SICOS BW

11:00 – 13:00 Uhr: New Business Pitches
(Kurzpräsentationen à 10 Min.)

  • Pitch 1: Holodeck – ein grenzenloser Spielplatz der Illusionen
    (Ashraf El Sharkawy, TAMSCHICK MEDIA+SPACE)
  • Pitch 2: FRIDAS PIER – die Kulturwerft am Neckar
    (Benjamin Kieninger, Fridas Pier)
  • Pitch 3: Ab ins Metaversum! Die virtuellen Zukunftsräume von CyberCinity (Martin Zimmermann, imsimity)
  • Pitch 4: Raum Sport Mobiliar (Aline Viola Otte, Büro für Raumsport)
  • Pitch 5: The new normal – Erleben, Lernen und (Zusammen)Arbeiten in virtuell-immersiven 3D Welten!
    (Markus Herkersdorf, TriCAT)
  • Pitch 6: Innovative Lichtstimmungen für wandelbare Raumerlebnisse (Chris Herbold, vanory)
  • Pitch 7: VR für die Ohren (Steffen Armbruster, FRAMED immersive projects)

13:00 – 14:00 Uhr: Lunch Break


14:00 – 17:00 Uhr: One-to-One Meetings (à 20 Min.)


19:00 – 21:00 Uhr: Abendveranstaltung: Opening Lecture

  • Daan Roosegaarde: Landscapes of the Future

Programm:

Virtuelle Konferenz-Zentrale bei der MFG Baden-Württemberg / Foto: MFG Baden-Württemberg

KEYNOTE: Virtuelle Veranstaltungsräume – Erfahrungen aus dem Shutdown und Perspektiven für die Kreativwirtschaft

Ulrich Winchenbach, Teamleiter Weiterbildung, Events, MFG Baden-Württemberg, Stuttgart

Foto: MFG Baden-Württemberg

Bedingt durch die Corona-Pandemie war die MFG Akademie im März 2020 gezwungen ihr komplettes Weiterbildungs- und Veranstaltungsprogramm in virtuelle Veranstaltungsräume zu verlagern. Die kurzfristige Umstellung war erfolgreich und gemeinsam mit kreativen Dienstleistern wurden neue Online- und Hybrid-Formate entwickelt. Ausgehend von den aktuellen Erfahrungen werden Perspektiven für die Kreativwirtschaft bei der Entwicklung und der Nutzung von virtuellen Räumen aufgezeigt. Die Virtualisierung eröffnet neue Möglichkeiten für Workshops, Branchen-Events und Konferenzen, die von professionellen Anbietern aus dem Event- und Medienbereich konzipiert und realisiert werden müssen. New Business also für kreative Unternehmer*innen aus dem Land.

http://www.mfg.de/akademie

Foto: Tamschick Media+Space
Foto: Tamschick Media+Space

PITCH 1: Holodeck - Ein grenzenloser Spielplatz der Illusionen

Ashraf El Sharkawy, COO TAMSCHICK MEDIA+SPACE, Berlin

Wir bei TMS sind ständig auf der Suche nach Methoden, wie gemeinschaftliche Erlebnisse im Kontext von digitalen Medien kreiert und weiterentwickelt werden können. In der Spieleindustrie wird Immersion mit Virtual Reality gleichgesetzt, wir kreieren Immersion im physischen Raum. Mit dem immersiven Gaming Cube wollen wir einen Kontrapunkt setzen zu den Einzelspielererlebnissen durch VR, AR oder klassischen Computerspielen. Wir kreieren eine neue Kategories des Spielens. Wir wollen der virtuellen Welt eine physische/haptische Dimension hinzufügen und wir wollen das gemeinschaftliche Erlebnisse in den Mittelpunkt stellen. Wir schaffen begehbare, immersive, virtuelle, interaktive Welten, in denen bis zu 40 Spieler aufgeteilt in 2 Gruppen auf 100 Quadratmeter in einem Würfel gegeneinander spielen. Der interaktive Cube bietet Spielern Gelegenheit, ein Held und gleichzeitig Teamplayer zu sein. Herz, Kopf, körperlicher Einsatz und soziale Interaktion sind gefragt, um in der Gemeinschaft die Herausforderung zu meistern. Was uns am Spielen fasziniert ist, dass wir beim Spielen nur im Moment sind, endlich wieder Kind sein, das diese Fähigkeit perfekt beherrscht. In unseren Spielen wird gemeinsam gelacht, gedacht, getanzt. Unser Würfel füllt sich mit einer einzigartigen Energie des Gemeinschaftssinn und zu gleich des Wettbewerbs. Drama und Spannung geben uns den Kick, denn wir sind Teil einer spannenden und emotionalen Geschichte. Es ist ein Work-Out für Geist und Körper. Die Kombination aus Narration, Technologie und dem gemeinschaftlichen interaktiven Spielen im Raum ist einzigartig und gibt es dieser dedizierten Form nicht. Oculus Rift, Project Morpheus sowie das HTC Vive haben zwar ihre Wurzeln im Spielebereich, sind aber Vereinzelungsanlagen. Mit dem Gaming Cube wird eine Strategie verfolgt, die freie räumliche Bewegung in virtuellen Welten, die Interaktion mit Objekten und Charakteren, sowie Rundumsicht, bei gleichzeitiger Anwesenheit im Realen ermöglicht.

tamschick.com

Virtueller Zukunftsraum von CyberCinity,z.B. für Design Thinking Meetups / Foto: imsimity GmbH

PITCH 3: Ab ins Metaversum! Die virtuellen Zukunftsräume von CyberCinity

Martin Zimmermann, CEO imsimity, Virtual Dimension Center (VDC) Technologiezentrum (TZ) St. Georgen

Foto: imsimity GmbH

Mein Beitrag „Ab ins Metaversum! Die virtuellen Zukunftsräume von CyberCinity“ thematisiert unser aller „Heimatland der Zukunft“ – wie arbeiten und leben wir durch die Einbindung und Nutzung der neusten digitalen Möglichkeiten in unser Tun und Wirken – global, in Deutschland, in unserem Zuhause, in mobilen Situationen?

Am Beispiel der immersiv-kollaborativen XR Kommunikationsplattform CYBERCINITY werden Ausblicke in die Zukunft vorgestellt.

Den ersten Corona-Lock-Down im März 2020 nutzten wir – das Team von imsimity, um unsere Lösungen für die Nutzung von Extended Reality (XR) Technologien weiterzuentwickeln. Die Idee eine Präsenzveranstaltung in der virtuellen Realität zu erschaffen wurde geboren und in die Tat umgesetzt. Unser Ziel: Die Schaffung von digital erweiterten Raumwelten – interaktiv, immersiv, remote, online.

CYBERCINITY soll hybride Events ermöglichen und zur Ergänzung von Präsenzveranstaltungen dienen. Die Kommunikationsplattform ist ebenso eine Erweiterung (oder Ersatz) von Videokonferenzen mit Skype, Zoom, Teams o.ä. Die Teilnehmenden bewegen sich mit registrierten Avataren in First-Person-View in den von Ihnen gebuchten virtuellen Räumen. Wobei bei der 3D-Modellierung vor allem das Neue und Kreative im Vordergrund stand – nicht das realitätsnahe Abbild von Meeting-Räumen. Ein intensiver Austausch wird durch verschiedene Interaktions-Tools gewährleistet: Communication Channels, Whisper Suite, VIP-Lounge im virtuellem „Baumhaus“, autarke Produktdemo-, Kreativ-, & Schulungsräume.

CYBERCINITY erzielt seinen Mehrwert durch die Lebendigkeit & Individualität. Die Menschen im Raum – im Metaversum – sind digitale Akteure & keine Zuschauer – sie sind als sichtbar agierende Personen präsent – per Face-to-Face Kommunikation oder Kollaboration in großen & kleinen Gruppe. Nebenbei und grundsätzlich dient diese Art der Zusammenarbeit bei Veranstaltungsverboten aufgrund Pandemien als sichere Alternative, ist (Reise)kosten-, ressourcen- & klimaschonend.

www.imsimity.de

TriCAT spaces Congress | Virtuell-immersive Eventumgebung / Foto: TriCAT GmbH 2020
TriCAT spaces Congress | Virtuell-immersive Eventumgebung / Foto: TriCAT GmbH 2020

PITCH 5: The new normal - Erleben, Lernen und (Zusammen)Arbeiten in virtuell-immersiven 3D Welten!

Markus Herkersdorf, Geschäftsführer TriCAT, Ulm

Foto: TriCAT GmbH 2020

Corona lässt uns gerade erleben, wie viele typische Präsenz-Aktivitäten nun in virtueller Form über Distanz stattfinden. Diese Breitenerfahrung von virtuellen Meetings und Kollaboration – derzeit vorwiegend noch in Form von Video-Konferenzen – beschleunigt eine Entwicklung, die eine zugleich produktive wie fantastische Erweiterung unserer physischen Präsenzumgebungen um AR/MR/VR/XR-basierte Raumwelten bedeutet: Die Virtualisierung unserer gegenständlichen, dreidimensionalen Welt mit ihren Maschinen, Anlagen, Gebäuden, Einrichtungen und Umgebungen. Es entsteht ein virtuell-immersiver Kosmos aus 3D Akademien, Kollaborationsräumen, Messen, Museen, Events, in dem wir erleben, lernen und (zusammen)arbeiten können. Repräsentiert durch Avatare werden wir in diesen Raumwelten räumlich, sozial und handelnd präsent und interagieren in präsenzähnlicher Erfahrung. Nähe trotz Distanz. Das wird die Art, wie wir zukünftig Lernen und Arbeiten verändern, weil es neue und grenzenlose Möglichkeitenräume eröffnet.

TriCAT zählt auf diesem Feld zu den international führenden Akteuren. In virtuell-immersiven 3D Welten – TriCAT spaces -, die XR Technologie mit Simulation und empathischen KI-Avataren kombinieren, entstehen neue Umgebungen für Lernen und Zusammenarbeit. Jederzeit verfügbar. Von überall zugänglich. Beliebig skalierbar. Hochflexibel und agil. Umwelt- und ressourcenschonend. Produktiv. Wertschöpfend. Kreativ. Faszinierend.

Wir laden Sie ein, diese Raumwelten zusammen mit uns weiterzuentwickeln. Eine der spannendsten Aufgaben unserer Zeit.

www.tricat.net

Sounds of Silence, mfk Bern, CH / Bildquelle Museum_für Kommunikation
Sounds of Silence, mfk Bern, CH / Bildquelle Museum_für Kommunikation

PITCH 7: VR für die Ohren

Steffen Armbruster, CEO FRAMED immersive projects, Berlin

OPEN YOUR EARS.
Interaktiv eintauchen in dreidimensionale Klangräume

usomo – unique sonic moments ist ein Audiosystem von FRAMED immersive projects Berlin. Das selbstentwickelte, hochpräzise Trackingsystem ermöglicht zusammen mit der usomo-Soundsoftware nie dagewesene Klangerlebnisse.
usomo ist nicht nur interaktiv, sondern auch immersiv. Es reagiert interaktiv auf Bewegung im Raum und umgibt den Menschen immersiv, also dreidimensional von allen Seiten.

Die Echtzeit-Berechnung der Bewegung im Raum ist technisch maximal akkurat. Per genauester Positions- und Rotationserfassung des Nutzers – mit einer Genauigkeit von 10 cm in der Position und 1° in der Rotation extrem präzise – entsteht ein einzigartiger Klangparcours.
Das usomo-Prinzip: Einfach durch freie Bewegung des Menschen im Raum wird Klang individuell beeinflusst und gesteuert. Für jeden Einzelnen entsteht eine ganz eigene akustische Reise.

Musik, Sprache und Geräusche werden in den Raum hineingetragen und erzeugen das aufregende Gefühl, vollkommen in den Klang eingetaucht zu sein und sich mitten im Geschehen zu befinden. usomo verwandelt Räume in begehbare, interaktive Klanglandschaften.
Für Raumplanungen, Ausstellungen und Events sowie zu Bildungszwecken bietet usomo eine ganz neue Dimension für publikumswirksame und nutzerfreundliche Akustikkonzepte.

www.usomo.de

Weiterbildung findet online und offline statt / Foto: HRLS

KEYNOTE: Keine Angst vorm Höchstleistungsrechnen - wir beißen nicht (in Ihren Geldbeutel ;-))

Dr. Andreas Wierse, Geschäftsführer SICOS BW, Stuttgart

Höchstleistungsrechnen klingt kompliziert und teuer. Und früher war das auch so. Manchmal stimmt das auch heute noch, aber der Trend geht ganz klar zum bezahlbaren und einfacher zu nutzenden Hochleistungsrechnen. Und das liegt einerseits an den heute verfügbaren Rechnern, die sich in vielem nicht sehr von dem unterscheiden, was normalerweise im Büro oder in der Firma steht. Die Prozessoren sind im Kern dieselben, das Betriebssystem heißt Linux und sehr viele Programme laufen sowohl auf den kleinen als auch auf den großen Systemen.

Wo sich diese Systeme aber von den normalen PCs und Workstations unterscheiden ist die Leistungsfähigkeit. Das gilt sowohl für das „Capacity Computin“, also für Fragestellungen, für die man einfach sehr viel Rechenleistung braucht, die einzelne Rechnung aber gar nicht so riesig ist (z.B. ein einzelnes Frame beim Renderung), als auch für das „Capability Computing“, bei dem das Problem so groß ist, dass es sich nur auf einem so großen System lösen lässt.

Und dann gibt es aktuell eine breite Welle an Unterstützung für Interessenten, sowohl lokal (wie z.B. die öffentlich geförderte SICOS BW) als auch auf nationaler und EU-Ebene über verschiedene Projekte. Wer sich selbst entsprechend vorbereiten möchte, kann die neuen Weiterbildungsangebote der Supercomputing-Akademie nutzen.

In diesem Gesamtbild findet sich für jeden, der Bedarf an hoher Rechenleistung hat, ein Platz!

www.sicos-bw.de

Foto: Fridas Pier

PITCH 2: FRIDAS PIER - die Kulturwerft am Neckar

Benjamin Kieninger, Geschäftsführender Gesellschafter Fridas Pier, Stuttgart

Foto: Benjamin Kieninger

Ideen entwickeln, Produkte präsentieren, Erfolge feiern. Und zwar draußen. Tief im Osten. Die Stadt im Blick, und doch weit weg. Von wegen Großstadtlärm, Hektik, Stress: Einfach nur gute Vibes – und den Neckar. Rauer Industrielook, ruhige Natur – Frida liebt Gegensätze. Und verwandelt sich gern: Clubschiff, Workspace, Gala-Dinner, Familienfest, Strandbar, Kulturinsel, Kreativplatz, Showroom… 365 Tage im Jahr. Im Sommer Barbecue, im Winter Grog. Den Neckar im Blick. Neues Make-Up für ein altes Frachtschiff: Wo früher Kohle und Stein lagerten, gibt’s heute ein Soundsystem deluxe. Und viel Platz. Auf und unter Deck. Für alle. Egal, ob kleine Teamrunde oder große Firmenfeier mit 500 Gästen.

Wer noch mehr Abenteuer sucht: Ein 500 Meter langes Areal am Neckarstrand wird zur Kulturwerft. Containerdorf, Foodtrucks oder Beachparty – alles ist hier möglich. Und danach nix wie rauf auf den Neckar. SUP oder Motoryacht? Der Knipscheer schwimmt nicht mehr in die weite Welt. Ihr Hafen: stadtnah, auf dem ehemalige Industriegelände Gaisburg, direkt am Neckar. Hin geht’s mit Rad, Auto, Öffentlichen. Am allerschönsten aber mit dem Schiff. Bis zur Frida. Aussteigen. Ankommen! Wohlfühlen! Ahoi Stuttgart!

www.fridaspier.de

Das boulderblöckle belebt urbanen Raum – für alle, immer, kostenlos / Foto: Simon Hofmann
Das boulderblöckle belebt urbanen Raum – für alle, immer, kostenlos / Foto: Simon Hofmann

PITCH 4: Raum Sport Mobiliar

Aline Viola Otte, Gründerin, Architektin, Büro für Raumsport, Stuttgart

Foto: Fabian Fischer

Im öffentlichen Raum finden junge Erwachsene kaum informelle, konsumfreie Angebote. Die Corona-Pandemie verschärft diese Problematik, da sie die fehlenden Möglichkeiten, sich körperlich auszulasten und sozial auszutauschen, besonders sichtbar macht.

Unsere Gesellschaft benötigt daher zeitnah mehr kostenlose und dezentrale Freizeitangebote für Sport und Bewegung. Besonders beim Bouldersport gelingt der Aufbau einer Community und die Integration verschiedener Kulturen und sozialer Schichten nahezu beiläufig. Öffentliche Planungsstellen sind in der Realisierung von Sportanlagen jedoch an langwierige und bürokratische Prozesse gebunden.

Daraus ist die Geschäftsidee von Büro für Raumsport entstanden, durch die Entwicklung eines intelligenten, mobilen Sportraummobiliars eine flexiblere Planung zu ermöglichen und innovative Stadtentwicklungen erproben zu können.

Wie dies gelingen kann, beweist unsere erste kompakte mobile Boulderanlage im Außenbereich, das boulderblöckle, in der Stuttgarter Innenstadt. Es ist der erste Prototyp einer erweiterbaren Produktpalette von multifunktionalen Sportmöbeln für den öffentlichen Raum. Wir stellen unser Konzept vor, mit dem wir die Städte auf dem Weg in eine sportliche und offene Zukunft unterstützen. Wir zeigen, wie unser Baukastensystem den Aufbau lokaler Communitys fördert, aber auch welche Hürden es zu meistern gilt und welche Kooperationen wir in Zukunft anstreben.

www.alineviolaotte.com
www.boulderblöckle.de

vanory Estelle Suspension: "Mood Fireplace" / vanory.com
vanory Estelle Suspension: "Mood Fireplace" / vanory.com

PITCH 6: Innovative Lichtstimmungen für wandelbare Raumerlebnisse

Chris Herbold, Gründer vanory, Karlsruhe

Foto: vanory.com

Heutzutage erweitern neue Technologien die Möglichkeiten der Beleuchtung – statt nur noch den Raum zu erhellen, bietet Beleuchtung die Möglichkeit Emotionen zu transportieren und die Atmosphäre in einem Raum zu steuern. In dieser Präsentation werden die technischen Mittel vorgestellt, die vanory nutzt, um mit Beleuchtung wandelbare Raumerlebnisse zu schaffen.

In der vanory Leuchten-Manufaktur werden hochwertige, smarte Wohnraumleuchten mit besonderen Lichteffekten entwickelt und gefertigt. Basis der Arbeit ist die wissenschaftlichen Betrachtung von Licht und dessen Wirkung. Deren Kombination mit gestalterischen Aspekten, besonderen Materialien und leistungsfähiger Technik erzeugt Leuchten mit einem außergewöhnlichen Produkterlebnis. Mit der Leuchtenkollektion Estelle nutzt vanory die Vorteile innovativer Technik und schafft einzigartige Lichteffekte mit besonderer Tiefenwirkung. Mundgeblasenes Glas umhüllt die atmosphärischen Lichtstimmungen, die jederzeit nach Wunsch anpassbar sind. Aktuell steht der Kollektion, bestehend aus Tisch-, Pendel-, und Stehleuchte 202 Lichtstimmungen in der vanory Mood Collection zur Verfügung, sodass die Leuchte unterschiedliche Stimmungen im Raum erzeugen kann: Manchmal ruhig und entspannend in zarten Pastell-Tönen, ein anderes Mal aufregend und bunt in aktuellen Trendfarben wie auch faszinierenden Mustern. So bietet sich Inneneinrichtern, Architekten und Veranstaltungsplanern die Möglichkeit, die Diversität an Licht, Farbe und Dynamik für maximale Individualisierung eines Projektes zu nutzen.

www.vanory.com

Moderation: Franziska Glaser