Virtueller Raum als Erweiterung des realen Showrooms

Arkas Förstner – förstner*interiors, Schramberg

Blumenstrauß vs. Virtual Reality – das ist die antizipierte Kampfaufstellung! Dass sich diese beiden Pole im Retail vereinen lassen, beweist Arkas Förstner mit Konzepten für den Showroom der förstner*interiors. Neben den materiellen Ausstellungsstücken auf der Verkaufsfläche, bieten förstner*interiors, mit Hilfe einer VR-Brille, virtuelle Rundgänge durch digital konzipierte Innenräume an. So können Showrooms auch auf kleinen Flächen virtuell expandieren, und eine unendliche Menge an Räumen realitätsgenau darstellen.

Kann Virtuelle Realität auch für Räume und Materialien begeistern? Hier ist die Verbindung von Virtuellem Raum und realer Affektmodulation gefragt – zum virtuellem Gang durch den Raum werden zum Beispiel Materialien zum haptischen Erforschen gereicht. Denn gerade im Hochpreissegment der Interior-Branche sind Attribute, wie Oberfläche Handhabung und Gesamterlebnis wichtig.

Der Blumenstrauß ist trotz VR noch immer en vogue – seine Qualitäten können Computer noch nicht ausreichend simulieren. Aber in Verbindung ergeben diese beiden Pole neue faszinierende Warenwelten, die Lust auf mehr machen.

Autor: Franz Thöricht