MKT AG – Fine Exhibition Engineering

Marken, die bewegen: Emotionen statt Informationen

Axel Haschkamp

Die höchste Form der Kommunikation auf Messen oder in Museen ist nicht Information, sondern die Interaktion mit der Zielgruppe. Neue technische Lösungen haben dieser Art der Markeninszenierung zu einem Quantensprung verholfen – sie sorgen für eine subtile Faszination und binden die Zielgruppen ein und begeistern sie, ohne sie zu überwältigen.

Eines der Klischees im Marketing lautete lange, dass der sogenannte Kunde rational entscheide. Neueste Ergebnisse aus der Neurologie bestätigen: Das Gegenteil ist der Fall.

Unsere Sinne senden pro Sekunde ca. 11 Mio. Informationseinheiten (Bits) an unser Gehirn. Unsere Emotionen und Wertesysteme filtern die meisten davon automatisch aus unserem Bewusstsein heraus. In unserer bewussten Wahrnehmung verbleiben vielleicht 40 Bits, an die sich unser Gehirn erinnern kann. Der Weg zu diesen 40 Bits ist es, Kunden über Emotionen anzusprechen.

Kinetische Exponate erhöhen die Dauer der Auseinandersetzung sowie deren Intensität, und sie verlängern die Erinnerungsleistung eines Besuchers an ein Thema. Sie schaffen Orientierung in der Ansprache der vorbewussten Wahrnehmung, und es gibt dafür keine stärkeren Reize als Bewegung.

Live-Markenerlebnisse in Realität und virtuell oder medial erweitert sind der Königsweg zur Aufmerksamkeit der Kunden, indem man diese über eine große Story interagieren und Teil des Markenversprechens werden lässt.

Involvierung von Zielgruppen bedeutet das Ende des Markenmonologs und den Beginn eines echten Dialogs mit Ihrer Community.

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