Das Raumwelten-Kuratorenteam

Petra Kiedaisch
© Petra Kiedaisch

Dr. Petra Kiedaisch

Vita

Verlegerin, Herausgeberin. Seit 2014 geschäftsführende Gesellschafterin

des Verlags av edition GmbH in Stuttgart – zusammen mit Bettina Klett. Spezialisiert auf Fachbücher zu Szenografie und Kommunikation im Raum. Das Verlagsprogramm umfasst rund 150 Fachbücher in Deutsch/Englisch und ist weltweit im Buchhandel erhältlich: www.avedition.de.

Geboren 1967, studierte Petra Kiedaisch Germanistik, BWL und Literaturvermittlung in Heidelberg, Bamberg und Washington D.C. Von 1996 bis 2011 war sie Geschäftsführerin der avedition GmbH. Hier entwickelte und produzierte sie u.a. die internationalen Jahrbücher zu Messe-, Event- und Exhibition Design, verlegte das Jahrbuch des Art Directors Club sowie zahlreiche Monografien über international erfolgreiche Gestaltungsbüros. Im Anschluss wechselte sie zum Sachbuchverlag h.f. ullmann in Potsdam, wo sie als Verlagsleiterin tätig war. Dort betreute sie ein Programm von rund 300 Buchproduktionen pro Jahr, vertrieben in rund 20 Sprachen und 70 Ländern.

Lehrtätigkeiten und Gastvorträge: Universität Bamberg; Universität Tübingen; ZKM Karlsruhe; Hochschule der Medien Stuttgart; Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd; HTWK Konstanz; EMMA Pforzheim.

Publikationen bei Reclam, Niemeyer, Fink, avedition, Königshausen & Neumann. Zuletzt Mitherausgeberin von: Kompendium Corporate Identity und Corporate Design (2013)

Roman Passarge, © Hansgrohe

Roman Passarge

Vita

Roman Passarge war schon für Hunderttausende Menschen Gastgeber, bevor er Anfang 2012 die Leitung der Hansgrohe Aquademie in Schiltach übernahm. Dass er weiß, wie man Menschen so in Empfang nimmt, dass sie immer wieder gerne zu Besuch kommen, hatte er als Geschäftsführer des Mainfrankentheaters in Würzburg, des Vitra Design Museums in Weil am Rhein und der Hamburger Kunsthalle gemeinsam mit seinen Teams unter Beweis gestellt. Auch in der Hansgrohe Aquademie, deren Neuauftritt und Weiterentwicklung der studierte Volkswirt verantwortet, zeigt er, wie man mit interessanten Ausstellungen, einem attraktiven Programm, vielfältigen Seminaren und einem innovativen Kulturmanagement ein Publikum aus aller Welt begeistert.

www.hansgrohe.de

© Jean-Louis Vidière

Jean-Louis Vidière Ésèpe

Vita

Dipl. Designer – Freelance Konzepter, Szenograf, Creative Director

Jean-Louis Vidière wurde 1972 im Geburtsort des Autors der Marseillaise am französischen Nationalfeiertag geboren. Doch verließ er Frankreich im Jahre 1996 nach seinem Design Studium an der Ecole Nationale Supérieure d’Art de Nancy, um eine Stelle als Künstlerischer Assistent an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart anzunehmen. 1998 wechselte er in die Wirtschaft: Er trat bei Milla und Partner in Stuttgart als Art Director für Kommunikation im Raum ein, wo er 2001-2003 auch als Partner einstieg.

2003 rief die Selbständigkeit: Er spezialisierte sich als freier Creative Director und Konzepter in der Kommunikation im Raum für Agenturen wie Milla und Partner, Atelier Markgraph, Totems Communication, Design Hoch Drei, B612, Interbrand Zürich/München, Das Konzentrat, AV Communication, Steiner Sarnen Schweiz. 2010 rief ihn die Schweiz: dort wurde er Konzepter und Szenograf bei Steiner Sarnen Schweiz. Seit September 2013 ist er wieder selbständig als Freelance Konzepter, Szenograf, Creative Director in den Bereichen Markenkommunikation im Raum, Museen und Tourismus.

Jean-Louis Vidière ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Deutschland bei Basel (CH). Gern erzählt er, daß er seit 1992 auch Ésèpe ist (zu Deutsch Aisepos), selbst im Jahre 733. v. Chr. in einem antiken Fluss der heutigen Nordwest-Türkei geboren. Die imaginäre Figur des Ésèpe wird durch die Erzählung und die begleitende, künstlerische Arbeit, die Jean-Louis Vidière ihm widmet, immer realer.

 

Weitere Informationen unter: www.esepe.com

Tobias Wallisser, © Daimler AG

Prof. Tobias Wallisser

Vita

1970 in Freiburg geboren, studierte Tobias Wallisser von 1990 bis 1996

Architektur an der TU Berlin und der Universität Stuttgart. Anschließend erwarb er den Postgraduate Master of Science in Advanced Architectural Design an der Columbia University, New York.

Tobias Wallisser arbeitete als Architekt im Büro KTP und bei Asymptote in New York. 1997 begann er bei UNStudio van Berkel & Bos, wo er 2001 die Stelle als Creative Director übernahm. Zusammen mit Ben van Berkel war er unter anderem für das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart verantwortlich.

Im Jahr 2007 gründete Wallisser zusammen mit Chris Bosse und Alexander Rieck das Büro LAVA (Laboratory for Visionary Architecture). Das Büro arbeitet als internationales Netzwerk von Spezialisten mit Standorten in Stuttgart, Berlin und Sydney. Die Projekte zeichnen sich durch einen unkonventionellen Umgang mit aktuellen Fragen der Zeit aus; Themen wie der sinnvolle Umgang mit Ressourcen oder das kreative Potential moderner Fertigungsmethoden für zeitgemäße Lebensräume bilden den Arbeitsschwerpunkt. Zur Zeit arbeiten 40 Mitarbeiter an den drei Standorten.

Seit 2006 ist Tobias Wallisser Professor für Architektur und Innovative Bau- und Raumkonzepte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.

Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

© Veit Haug

Veit Haug

Veit Haug

Veit Haug ist Diplom Informatiker und studierte Medieninformatik an der Hochschule Furtwangen sowie Fernsehregie und Medienästhetik an der San Francisco State University.

Seit 1996 arbeitet er für die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), verantwortete zunächst die Themen Projektentwicklung sowie International und leitet seit 2011 den Geschäftsbereich Kreativwirtschaft der WRS.
Zuvor war er für den Süddeutschen Rundfunk (SDR) als Koordinator für den initialen Aufbau und den Betrieb des Online-Angebotes verantwortlich und vertrat den Sender in der NEON Arbeitsgruppe der ARD.
Nach einem Stipendium am Institute of International Media Communication San Francisco (1994) arbeitete Veit Haug für die Cooperative Mediagroup in San Francisco an medialen Simulationstechniken und Augmented Reality. Mit „Bioworks“ veröffentlichte er 1994 das weltweit erste multimediale Sportprogramm.

Für die WRS wirkte Veit Haug mit an zahlreichen Projekten auf EU-, Bundes- und Regionsebene: Forschungsprojekt „Mobilist“, der Modellregion Elektromobilität, dem EU Projekt SCIFI zum Thema Forschungskommunikation, dem EU-Projekt RICARDA zur „Überbetrieblichen Wissensbilanzierung“, am internationalen Projekt „Making Knowledge Work“, oder auch am regionalen Programm „Innovations- und Kompetenzzentren“. Darüber hinaus entwickelte er zahlreiche Veranstaltungsmarken, wie z.B. F-Cell, Nemo oder auch Raumwelten.

Für internationale Kampagnen und Kommunikationsmaßnahmen entwickelte Veit Haug Ideen und Konzeptionen und arbeitete als Experte für Initiativen der Europäischen Kommission oder für Regionen – wie z.B. Barcelona – in Fragen der Entwicklung von Innovationszentren und Kreativarealen. Er ist u.a. Mitglied im Steuerkreis des European Innovation Monitor, in der Initiative Ideenmanagement und in der PCI (Promoting Creative Industries).

Er war Initiator des Vereins „Business Angels Region Stuttgart“, leitete dessen Geschäftsstelle mehrere Jahre und begleitete zahlreiche Gründungsvorhaben und Spin-Offs. An der Eberhard Karls Universität Tübingen erfüllte Veit Haug von 2001-2009 Lehraufträge zu den Themen „Medienkonzeption“ und „Management von Medienprojekten“. Derzeit engagiert sich Veit Haug mit seinen KollegInnen von der WRS für eine Internationale Bauausstellung in der Region Stuttgart 2017-2027.